Mobilität

Sanierung St.Galler Stadtautobahn

«Da vergisst man auch schnell mal die Nacht»

In 26 Nachtschichten wurde der Belag zwischen Winkeln und dem Sitterviadukt erneuert.

Die Walzen fahren einige Meter vor, dann wieder zurück, einer eigenartigen Choreografie folgend. Das sogenannte Walzenspiel ist faszinierend, auch für den Bauingenieur Marco Serpi, der beim Anblick strahlt. «Das macht Spass. Alles leuchtet, und es läuft was. Bis 70 Leute arbeiten hier. Alles wuselt durch die Gegend. Wenn man sieht, dass jetzt gebaut wird, was man lange Zeit geplant hat, dann freut einen das, und man vergisst auch schnell mal die Nacht.»

«Alles leuchtet, und es läuft was. Bis 70 Leute arbeiten hier. Alles wuselt durch die Gegend.»

Bauingenieur Marco Serpi

Die Walzen fahren einige Meter vor, dann wieder zurück, einer eigenartigen Choreografie folgend. Das sogenannte Walzenspiel ist faszinierend, auch für den Bauingenieur Marco Serpi, der beim Anblick strahlt. «Das macht Spass. Alles leuchtet, und es läuft was. Bis 70 Leute arbeiten hier. Alles wuselt durch die Gegend. Wenn man sieht, dass jetzt gebaut wird, was man lange Zeit geplant hat, dann freut einen das, und man vergisst auch schnell mal die Nacht.»

Die Walzen fahren einige Meter vor, dann wieder zurück, einer eigenartigen Choreografie folgend. Das sogenannte Walzenspiel ist faszinierend, auch für den Bauingenieur Marco Serpi, der beim Anblick strahlt. «Das macht Spass. Alles leuchtet, und es läuft was. Bis 70 Leute arbeiten hier. Alles wuselt durch die Gegend. Wenn man sieht, dass jetzt gebaut wird, was man lange Zeit geplant hat, dann freut einen das, und man vergisst auch schnell mal die Nacht.»

Alle Details im Kopf

Unterwegs auf der Baustelle hat der Bauingenieur zwar die Pläne auf seinem iPad dabei, braucht sie aber kaum. «Weil ich mich schon jahrelang mit dieser Sanierung befasse, weiss ich das meiste auswendig.» Serpi steht in ständigem Kontakt mit den Bauführern der Strassenbauunternehmen. Hier ein Wort, dort ein Austausch. Die Atmosphäre ist entspannt. Die Arbeiten verlaufen ruhig und konzentriert. «Es ist eine super Zusammenarbeit. Alle ziehen am gleichen Strang», sagt Serpi. Der Asphalt wird in dieser Nacht mit präziser Temperatur vom MOAG-Werk in Uzwil angeliefert. «Das Belagswerk muss à jour sein. Wenn ein Lastwagen den Asphalt zu spät oder mit der falschen Temperatur anliefert, haben wir ein Problem», erklärt Marco Serpi und stellt in dieser Nacht zufrieden fest: «Es sind verlässliche Profis am Werk.»

Hellwach durch die Nacht

Ab Mitternacht werden auf einem 650 Meter langen Strassenabschnitt zwischen der Kybun-Arena und dem Sitterviadukt 900 Tonnen Asphalt eingebaut. Innerhalb von nur drei Stunden. Dann hätte Marco Serpi eigentlich Feierabend, aber: «Wenn meine Arbeit getan ist, stehe ich manchmal noch privat eine Stunde hier und schaue zu. Einfach, weil die Baustelle so spannend ist», erzählt der Bauingenieur lachend.

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Der nächtliche Belagseinbau auf der St.Galler Stadtautobahn ist ein Lichterspektakel – es scheint tatsächlich, als führten die Walzen ein Ballet auf.

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